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Madagaskapalme


Madagaskarpalme

Name: Madagaskarpalme, Dickfuß oder Pachypodium (Pachypodium lamerei)

Beschreibung:

Die Madagaskarpalme, umgangssprachlich auch Pachypodium oder Dickfuß genannt, heißt botanisch Pachypodium lamerei. Auch wenn die umgangssprachliche Bezeichnung Madagaskarpalme lautet, ist Pachypodium lamerei in keinster Weise mit Palmen verwandt. Vielmehr handelt es sich um eine auf Madagaskar heimische Sukkulente, die zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynayeae) gehört. Sie besteht aus einem zylindrischen geformten Wasserspeicher, der von zahlreichen Dornen besetzt ist, die in Gruppen zu 3 Stück einer Warze entspringen. Dieses säulenförmige, wasserspeichernde Gewebe gibt der Pflanze das Aussehen eines dicken Stammes. Am Sproßende befinden sich je nach Kulturbedingungen eine oder mehrere Blattrosetten aus ledrigen Blättern. Im Herkunftsgebiet fallen diese in der Ruheperiode ab. Bietet man der Madagaskarpalme aber gute Kulturbedingungen, bleiben diese Blätter ganzjährig erhalten. Selbst in Kultur erreicht die Pflanze locker eine Wuchshöhe von mehr als 2 m.

Wasser:

Madagaskarpalmen vertragen als sukkulente Pflanzen auch längere Trockenheit, quittieren jedoch regelmäßige Wassergabendurch rasches Wachstum und die Ausbildung zahlreicher Blätter. Obwohl es sich um eine Sukkulente handelt, ist der Wasserverbrauch recht beträchtlich. Staunässe muß unbedingt vermieden werden. Im Gegensatz zu manchen anderen Pflanzen verträgt der Dickfuß auch sehr trockene Luft hervorragend.

Licht:

Ein heller, gern auch sonniger Standort ist ideal. Auch Halbschatten wird toleriert. Im Sommer steht sie gerne im Freien in voller Sonne.

Temperatur:

Pachypodium lamerei verträgt notfalls fast jede Temperatur oberhalt der Gefriergrenze, freut sich aber über einen warmen Standort. Eine kühle Überwinterung im Dunkeln knapp über der Frostgrenze ist ebenso möglich wie im geheizten Wohnraum an einem sonnigen Fenster. Je wärmer es ist, desto mehr Licht muß man dem Dickfuß bieten.

Düngung:

Während der Wachstumsphase einmal pro Woche oder weniger mit einem beliebigen Volldünger, der nach Herstellervorschrift angesetzt wird. Bei guter Düngung wächst der Dickfuß sehr zügig. Bei großen Exemplaren sollte man daher zurückhaltend düngen, damit einem die Pflanze nicht über den Kopf wächst.

Vermehrung:

Üblicherweise durch Samen. Man kann aber auch die Seitentriebe abtrennen und als Stecklinge bewurzeln.

Sonstiges:

Die Madagaskarpalme ist mittlerweile schon fast an jeder Ecke zu haben. Aufgrund des schnellen Wachstums sollten Sie ein kleines Exemplar bevorzugen. Auch nur knapp 20 cm hohe Exemplare können bei idealer Pflege innerhalb von nur 2 bis 3 Jahren bisauf 2 m heranwachsen! Der Dickfuß ist eine ideale weil sehr robuste Anfängerpflanze; wer es fertigbringt, sie totzupflegen, sollte in Zukunft nur noch künstliche Pflanzen kaufen.


Madagaskarpalme


Die häufigsten anzutreffenden Arten: Pachypodium lamieri mit breiten, hellgrünen Blättern, Pachypodium geayi mit schmalen, silbergrauen Blättern.

Wird bis 150 cm hoch

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Etwa alle zwei Jahre freuen sich die genügsamen Pflanzen über ein neues, im Durchmesser etwa 2 cm größeres Gefäß.
Tragen Sie beim Umtopfen in jedem Fall Handschuhe und gehen sie sehr vorsichtig vor, um sich nicht an den Stacheln zu verletzen.

Schwierig, da Madagaskarpalmen nur über Samen zu vermehren sind. Deshalb ist es besser, sie als Jungpflanzen zu kaufen.

Pflegeleichte Grünpflanze

Tierische Schädlinge tauchen in der Regel nicht auf. Schwarz verfärbte Blätter lassen auf kalte und nasse Wurzeln, vor allem im Winter, schließen.

Pflege im Sommer

An den Standort stellen Madagaskarpalmen keine hohen Ansprüche: hell, nicht zu sonnig. Von der Temperatur her zeigen sie sich sehr anpassungsfähig und sind mit 18 °C ebenso zufrieden wie mit sommerheißen 24 bis 30 °C.

Madagaskarpalmen können sowohl im Stamm als auch in den Wurzelknollen Wasser speichern. Deshalb brauchen sie nur relativ selten gegossen zu werden. Lassen Sie den Ballen stets ein wenig austrocknen, bevor Sie erneut gießen.

Madagaskarpalmen kommen ganzjährig mit zimmerwarmen Temperaturen gut zurecht, die Raumtemperatur sollte jedoch nicht unter 15 °C fallen. Da auch trockene Heizungsluft gut vertragen wird, können Sie die Pflanzen direkt über die Heizung stellen.

Während der Wachstumsperiode von April bis August etwa alle vier Wochen mit Kakteendünger versorgen.

Pflege im Winter

Was für den Sommer gilt, gilt im Winter ganz besonders: ja nicht zu viel gießen. Damit die Pflanzen eine Ruhepause einlegen können, sollte man ihnen im Winter zwei bis drei Monate Trockenruhe gönnen und höchstens alle vier Wochen ein wenig gießen. Ab Frühjahr dann wieder mehr gießen.

Während der Ruhepause im Winter wird nicht gedüngt. Erst wieder ab März/April

Besonderheiten

Madagaskarpalmen eignen sich gut als Alternative zu Kakteen, da sie im Winter im Zimmer stehen bleiben können und keinen kühleren Raum zum Überwintern benötigen.
Es ist ganz normal, dass Madagaskarpalmen nach und nach die unteren Blätter abwerfen. Die Pflanzen behalten immer nur einen Blattschopf an der Triebspitze. Bei kühlerem und trockenem Stand im Winterwerfen siedie Blätter sogar komplett ab. Im darauf folgenden Frühling aber beginnt der Neuaustrieb.
Vorsicht: Die Stacheln sind sehr spitz und hart und können zu Verletzungen führen. Wenn man sich an den Stacheln piekst, gerät leicht ein Teil des giftigen Milchsafts in die Wunde, und es kann zu Entzündungen kommen. Wer Kinder oder Haustiere hat, sollte deshalb auf Madagaskarpalmen verzichten.


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